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50+ Internet-Statistiken: die größten digitalen Trends 2023

Die Internet-Statistiken bieten einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der digitalen Welt und geben Aufschluss darüber, wie die Technologie die Interaktionen sowie den Informationskonsum verändert.

Die Daten spielen eine wichtige Rolle für Werbetreibende, die ihre Reichweite erhöhen wollen, für Unternehmen, die ihre Online-Präsenz steigern möchten, sowie für Einzelpersonen, die sich für digitale Trends interessieren.

Dieser Bericht ist ein praktisches Instrument, um sich ein Bild vom aktuellen Stand der Digitalisierung und ihrer zukünftigen Entwicklung zu machen.

Hier geht’s zu den neuesten Internet-Statistiken.

Highlights der Internet-Statistik

  • In der ersten Hälfte 2023 überstieg die Gesamtzeit, die im Web mit mobilen Android-Geräten verbracht wurde, zum ersten Mal 2,5 Billionen Stunden.
  • TikTok war im 2. Quartal 2023 zum zwölften Mal in Folge die meistgeladene App der Welt.
  • Der typische Internetnutzer hat seine Online-Zeit im 2. Quartal 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 20 Minuten pro Tag reduziert.
  • Im 2. Quartal 2023 erreichte der Anteil der Online-Einkaufsbestellungen, die über das Mobiltelefon getätigt wurden, den höchsten Stand seit dem 2. Quartal 2021.
  • 2022 gab es weltweit 14,3 Milliarden aktive IoT-Verbindungen (+18 % gegenüber 2021).

Internet-Verbreitung und globale Konnektivität

Die Digitalisierung bringt die Notwendigkeit mit sich, die Internetdurchdringung, die globale Konnektivität sowie die demografische Entwicklung der Nutzer zu verstehen.

Die International Telecommunication Union (ITU) bietet in ihrem Bericht Facts and Figures 2022 eine Fülle von Daten. Darin sind Angaben zum aktuellen globalen Stand der Internetnutzung enthalten.

2022 gab es etwa 5,3 Milliarden Menschen, die das Internet nutzten. Diese Zahl entspricht 66 % der Weltbevölkerung.

Die Zahl der User stieg im Vergleich zu 2021 um 6 %. Dies ist ein Zuwachs von 5 % gegenüber dem Zeitraum 2020–2021.

Allerdings fiel der Trend der Internetnutzung zwischen 2019 und 2020, zu Beginn der Covid-19-Pandemie, stärker aus (+11 %).

Gleichwohl sind immer noch 2,7 Milliarden Menschen offline, was bedeutet, dass die Verbreitung des Internets noch erheblich vorangetrieben werden muss.

Regionale Unterschiede in der Internetnutzung

Die Internetnutzung variiert je nach Region. Europa verzeichnete im Jahr 2022 den höchsten Anteil an Internetusern (89 %).

Es folgten die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS; 84 %) sowie Nord- und Südamerika (83 %).

Demgegenüber erreichten Afrika (40 %), der asiatisch-pazifische Raum (64 %) und die arabischen Staaten (70 %) die niedrigsten Raten der Internetnutzung.

Großstadt vs. Land: Internet-Statistiken und die digitale Kluft

2022 war der Anteil der Internetnutzer in städtischen Gebieten fast doppelt so hoch wie auf dem Land.

Beim Vergleich zwischen städtischen (82 % der Einwohner nutzen das Internet) und ländlichen (46 % von ihnen sind Internetnutzer) Gebieten wird der Unterschied deutlich.

Seit 2020 hat sich der Abstand jedoch allmählich verringert. In diesem Jahr stieg der Anteil der Landbewohner, die das Internet nutzen, im Vergleich zu 2019 erheblich an (+9 Prozentpunkte).

Die Lücke zwischen den Generationen in der Internet-Statistik

Junge Menschen sind häufiger mit dem Internet verbunden als der Rest der Bevölkerung.

2022 hatten weltweit etwa 75 % der jungen Zielgruppe (15 bis 24 Jahre) einen Internetzugang.

Digitale Kluft zwischen den Generationen bei der Internetnutzung

Im Gegensatz dazu waren 65 % der übrigen Bevölkerung mit dem Internet verbunden.

Die Kluft zwischen den Generationen bei der Internetnutzung scheint sich zu verringern. 2020 war der Unterschied in der Internetverbreitung zwischen jungen Menschen (71 %) und dem Rest der Bevölkerung (57 %) deutlicher.

In allen Regionen waren die 15- bis 24-Jährigen am stärksten vernetzt als jede andere Altersgruppe.

In Nord- und Südamerika ist die Internetnutzung bei jungen Menschen (94 %) und der übrigen Bevölkerung (81 %) sehr unterschiedlich.

Das Wachstum der internationalen Bandbreitennutzung

Die Nachfrage nach Auslandsdaten nimmt weiter zu und treibt den Anstieg der internationalen Bandbreitennutzung voran. Im Jahr 2022 stieg sie im Vergleich zu 2021 um 25 %.

Afrika verzeichnete dabei das schnellste Wachstum (+37 %), während Nord- und Südamerika bei der Zunahme der Bandbreitenauslastung pro Internetnutzer führend war (+26 %).

Mobiles Internet und App-Nutzung

Das Verständnis des Internetzugangs weltweit erfordert einen Blick auf die Geräteverteilung. Eine bedeutende Veränderung stellt der Anstieg der mobilen Internet- und App-Nutzung dar, wie im ITU-Bericht erwähnt wurde.

Handybesitz weltweit: Internet-Statistiken aus regionaler Sicht

2022 besaßen fast drei Viertel (73 %) der Weltbevölkerung ein Mobiltelefon.

Daten zum Besitz eines Smartphones je Region

Diese Rate variiert je nach Region. Europa verzeichnete den höchsten Anteil an Handybesitzern (93 % der Bevölkerung). Es folgten die GUS-Länder (91 %), der amerikanische Kontinent (88 %) sowie die arabischen Staaten (81 %).

Afrika (61 %) und der asiatisch-pazifische Raum (67 %) wiesen die niedrigsten Quoten beim Besitz von Mobiltelefonen auf.

Mobiles Breitband: Abonnements und Zugang

Die Zahl der mobilen Breitbandanschlüsse nähert sich dem Niveau der Mobilfunkanschlüsse. Letztere stagnieren.

Aktive mobile Internetpläne erreichten im Jahr 2022 87 Abonnements pro 100 Einwohner. Der Anteil der Mobilfunkverträge blieb mit 108 Abonnements pro 100 Einwohner höher.

Im Durchschnitt steigen die Abonnements für mobile Internetdienste um 15 % pro Jahr. Bei den Mobilfunkverträgen lag der Zuwachs bei 2 % pro Jahr.

2022 war der mobile Internetzugang für 95 % der Weltbevölkerung verfügbar.

In vielen Entwicklungsländern sind mobile Internettarife, insbesondere 3G oder höher, die wichtigste Art der Internetverbindung.

Die verbleibenden 5 % der Bevölkerung sind nur schwer an das Netz anzubinden.

Dies liegt an geografischen Herausforderungen, technologischen Beschränkungen, wirtschaftlichen Faktoren, dem langsamen Wachstum der Abdeckung und der Umstellung der Netze.

Handy-Nutzung: Eckdaten der Internet-Statistik

Die weltweit auf Android-Geräten verbrachte Zeit hat zum ersten Mal die Marke von 2,5 Billionen Stunden überschritten.

Laut data.ai stieg die global auf Mobiltelefonen gesurfte Zeit in der ersten Hälfte 2023 um 4 % im Vergleich zur zweiten Hälfte 2022.

Dies deutet darauf hin, dass im Jahr 2023 mehr als 5 Billionen Stunden auf Android-Telefonen verbracht werden dürften.

Die drei wichtigsten Märkte nach Nutzungsdauer auf Android-Handys befinden sich alle im asiatisch-pazifischen Raum.

Nach Angaben von data.ai handelt es sich dabei um die folgenden Regionen:

  • Indien (fast 600 Milliarden Stunden; +26 % seit der ersten Hälfte 2021)
  • China (über 500 Milliarden Stunden; +13 %)
  • Indonesien (rund 200 Milliarden Stunden; +16 %)

Webseitenaufrufe: Mobile vs. Desktop

Fast 57 % der Webseitenaufrufe im Juli 2023 stammen von mobilen Geräten.

Der Desktop macht 43 % der Ansichten von Internetseiten aus. Diese Daten wurden von StatCounter erhoben.

App-Downloads und Nutzungsdauer

TikTok war im 12. Quartal in Folge die weltweit meist heruntergeladene App.

Statistik zu meist heruntergeladenen Apps weltweit

Laut dem Store Intelligence Data Digest von Sensor Tower erreichte TikTok im 2. Quartal 2023 über 180 Millionen Downloads weltweit. Auf TikTok folgten Instagram (rund 170 Millionen) und Facebook (etwa 150 Millionen).

Die Gesamtzeit, die mit diesen drei Social-Media-Apps verbracht wurde, betrug 55,2 Stunden pro Monat.

Im Januar 2023 entfiel nach Angaben von DataReportal der höchste durchschnittliche Zeitaufwand pro Monat, den globale Nutzer im Jahr 2022 mit der Android-App der jeweiligen Plattform verbrachten, auf TikTok (23,5 Stunden).

Facebook erreichte 19,7 Stunden pro Monat, während Instagram 12 Stunden pro Monat verzeichnete.

Die in den USA am häufigsten heruntergeladene App war Temu, ein chinesischer Online-Marktplatz.

Im 2. Quartal 2023 wurde Temu über 32 Millionen Mal heruntergeladen. Es folgten Max (früher HBO Max; 21,5 Millionen Downloads) und CapCut (ein Video-Editor, der vom TikTok-Herausgeber ByteDance entwickelt wurde, mit rund 10 Millionen Downloads). Dies geht auch aus dem Data Digest von Sensor Tower hervor.

Online-Aktivitäten: User-Engagement und Trends bei der Internetnutzung

Das Verhalten der Nutzer im Internet zu verstehen, ist von entscheidender Bedeutung, insbesondere angesichts der zunehmenden Beliebtheit des mobilen Internets und von Apps.

In diesem Abschnitt werden die Internetaktivitäten und das Online-Engagement untersucht sowie bestimmte Interessenbereiche der User näher beleuchtet.

Bemerkenswert ist, dass der typische Internetnutzer seine tägliche Zeit online im Vergleich zum Vorjahr um 20 Minuten reduziert hat.

Die im Durchschnitt online verbrachte Zeit

So kommt der GWI Global Media Landscape Report zu dem Ergebnis, dass der durchschnittliche Zeitaufwand für Online-Aktivitäten im 2. Quartal 2022 auf 6 Stunden und 43 Minuten pro Tag sinkt – eine Zahl, die an das Niveau vor dem Covid-19 erinnert.

Die weltweit meistbesuchte Website blieb Google.

Nach Daten von Similar Web verzeichnete Google im Juni 2023 durchschnittlich 84,6 Milliarden Besuche auf Desktop- und Mobilgeräten. Auf Google folgten YouTube (32,7 Milliarden) und Facebook (16,8 Milliarden).

Diese Statistiken liefern einen kleinen Einblick in die Entwicklung der Online-Aktivitäten und das Engagement der Nutzer.

In den folgenden Unterabschnitten werden Internet-Statistiken zu bestimmten Bereichen wie E-Commerce und digitale Transaktionen, soziale Medien und Online-Communities, Online-Bildung und E-Learning sowie Online-Unterhaltung und -Spiele näher beleuchtet.

Digitaler Handel: Ein Blick auf die Internet-Statistik

Ein Blick auf den Bereich des digitalen Handels zeigt interessante Fakten aus dem Salesforce Shopping Index.

Im 2. Quartal 2023 gab es keine Veränderungen beim Umsatz im E-Commerce im Vergleich zum 2. Quartal 2022.

Auch weltweit ist der Umsatz im vergangenen Jahr gleich geblieben.

Allerdings stieg der mobile Datenverkehr im 2. Quartal 2023 um 8 % gegenüber dem 2. Quartal 2022.

Umgekehrt sank der Traffic auf Desktop-Computern im 2. Quartal 2023 um 8 % gegenüber dem 2. Quartal 2022.

Im 2. Quartal 2023 erreichte der Anteil der Bestellungen über das Handy den höchsten Stand seit dem 2. Quartal 2021.

Statistik zu Gerätetrends im digitalen Handel

Der Anteil der mobilen Einkäufe lag im 2. Quartal 2023 bei 64 % und damit 3 Prozentpunkte höher als im 2. Quartal 2022.

Der durchschnittliche Betrag, den Käufer pro Besuch ausgaben, betrug im 2. Quartal 2023 2,77 $.

Dies entspricht einem Anstieg von 0,23 $ gegenüber dem Vorquartal, aber einem Rückgang von 0,09 $ im Vergleich zum 2. Quartal 2022.

Die meistbesuchte E-Commerce-Website weltweit blieb Amazon.

Aus Daten von Similar Web geht hervor, dass Amazon im Juni 2023 durchschnittlich 2,3 Milliarden Besuche auf Desktop- und Mobilgeräten verzeichnete. Es folgten eBay (694,7 Millionen) und das japanische Amazon (559,9 Millionen).

Soziale Medien und Online-Communities

Facebook ist mit fast 3 Milliarden aktiven Nutzern das beliebteste soziale Mediennetzwerk.

Laut DataReportal führte es im Januar 2023 die Rangliste der meistgenutzten sozialen Plattformen an, gefolgt von YouTube (2,5 Milliarden), WhatsApp und Instagram (jeweils 2 Milliarden).

Die Mehrheit der Amerikaner erkennt die Fähigkeit der sozialen Medien an, das Bewusstsein für bestimmte Themen zu schärfen.

Soziale Medien haben weiterhin einen tiefgreifenden Einfluss auf Sozialisierung, Engagement und Gemeinschaftsbildung, auch wenn sich die Muster ändern. Aus einem Bericht von Pew Research 2023 über die politische Aktivität der Amerikaner in den sozialen Medien:

  • 67 % stimmen zu, dass „soziale Medien wichtige Themen hervorheben, die sonst vielleicht nicht so viel Aufmerksamkeit erhalten würden“;
  • 67 % glauben, dass „soziale Medien dazu beitragen, unterrepräsentierten Gruppen eine Stimme zu geben“;
  • 47 % behaupten, dass „soziale Medien es leichter machen, mächtige Leute zur Verantwortung zu ziehen“.

Ein größerer Teil ist jedoch der Meinung, dass diese Plattformen eine Ablenkung bewirken und keine wirkliche Veränderung herbeiführen können:

  • 82 % sind der Ansicht, dass „soziale Medien die Menschen von wirklich wichtigen Themen ablenken“;
  • 76 % sind der Meinung, dass „die sozialen Medien den Menschen vorgaukeln, dass sie etwas verändern, obwohl dies in Wirklichkeit nicht der Fall ist“.

Tatsächlich ist die Bedeutung, die Nutzer diesen Websites für ihr persönliches politisches Engagement beimessen, rückläufig.

Social-Media-Nutzer über die Wichtigkeit dieser Plattformen für sie

Von 2020 bis 2023 sank der Anteil der Social-Media-Nutzer, die diese Seiten als wichtig oder ziemlich wichtig ansehen, um sich mit den für sie wichtigen Themen zu beschäftigen, von 44 % auf 30 %.

Dieser Rückgang zeigt sich auch bei der Einschätzung der persönlichen Bedeutung der sozialen Medien für die Äußerung ihrer politischen Ansichten (von 40 % im Jahr 2020 auf 27 % im Jahr 2023) oder für die Suche nach Gleichgesinnten (von 45 % im Jahr 2020 auf 40 % im Jahr 2023).

Zum Thema: 70+ anschauliche Statistiken zu sozialen Medien im Jahr 2023

Streaming-Dienste, Musikpräferenzen, Podcast-Genres und Online-Spiele

In Nordamerika ist die Dauer, die täglich mit dem Anschauen von Streaming-Diensten verbracht wird, seit 2018 gestiegen.

Die Studie Global Media Landscape von GWI berichtet über eine Verlängerung der Online-TV- oder Streaming-Nutzung um 33 Minuten. Die Zeit für lineares Fernsehen blieb dagegen unverändert.

Netflix ist der beliebteste Videodienst in Nordamerika.

Die beliebtesten Videostreaming-Services weltweit

Nach den GWI-Daten für das 2. Quartal 2022 nutzen 65 % der Nordamerikaner Netflix. YouTube (53 %), Prime Video (43 %), Hulu (40 %) und Disney (38 %) sind ebenfalls sehr gefragt.

Spotify ist der meistgenutzte Musikdienst in Nordamerika.

36 % der US-Amerikaner nutzen ihn. YouTube Music (21 %) und Pandora (19 %) folgen laut GWI-Daten für das 2. Quartal 2022.
YouTube ist die führende Podcast-Plattform in den USA.

Fast die Hälfte (49 %) der Podcast-Hörer nutzte im 3. Quartal 2022 YouTube für ihre Podcasts, dicht gefolgt von Spotify (43 %), so GWI.

Die Umsätze auf dem Online-Spielemarkt blieben zwischen 2021 und 2022 stabil.

Wie Statista Market Insight zeigt, waren die Einnahmen im Jahr 2022 (23,81 $ Milliarden) fast genauso hoch wie im Jahr 2021 (23,83 $ Milliarden).

2022 war jedoch ein leichter Rückgang der Zahl der Online-Spieler zu verzeichnen.

2021 gab es 1,1 Milliarden Nutzer. 2022 sank diese Zahl auf 1,07 Milliarden. Auch die Penetrationsrate ging von 14,6 % auf 14,1 % zurück.

Gleichzeitig stieg der Wert des E-Sport-Marktes an.

Der Statista Market Insight gibt an, dass der Markt im Jahr 2021 einen Wert von 1,2 $ Milliarden hatte, der jedoch bis 2022 auf 1,4 $ Milliarden anstieg.

Die Vereinigten Staaten sind einer der wichtigsten Marktführer in diesem Sektor.

Nach Angaben von Statista wird der Umsatz in den USA im Jahr 2023 voraussichtlich 317 $ Millionen betragen und damit an zweiter Stelle nach China (445,2 $ Millionen) liegen.

Trends in der Online-Bildung

Die beliebteste Bildungswebsite der Welt ist Instructure.
Nach Angaben von Similar Web wurde Instructure im Juni 2023 217,1 Millionen Mal besucht. Darauf folgten Scribd (126,0 Millionen) und Udemy (106,1 Millionen).

Der Wunsch nach Bequemlichkeit bei der Bewältigung bestehender Verpflichtungen ist nach wie vor das Hauptmotiv bei der Einschreibung für Online-Bildungsprogramme.

Laut dem Bericht 2023 Online Education Trends Report von BestColleges gaben mehr als ein Drittel der Online-Studierenden (42 %) dies als Grund an.

Drei Viertel der Befragten sagten, dass die Online-Bildung besser oder gleichwertig mit dem Lernen auf dem Campus ist.

Einstellung von Studierenden zum Online-Unterricht

Laut dem Bericht von BestColleges stimmten 75 % der Teilnehmer dieser Aussage zu, was einem Anstieg von 5 Prozentpunkten gegenüber 2022 entspricht.

Darüber hinaus waren sich weniger Studierende unsicher, wie die Online-Ausbildung im Vergleich zum Lernen auf dem Campus abschneidet (4 % im Vergleich zu 7 % im Jahr 2022).

Eine überwältigende Mehrheit der Befragten gab an, dass sie eine Online-Ausbildung weiterempfehlen würden.

Aus dem Bericht von BestColleges geht hervor, dass 98 % der derzeit immatrikulierten Fernstudierenden ein Online-Studium als empfehlenswert einstufen würden.

Absolventen von Online-Studiengängen (96 %) und Hybrid-Studierende (94 %) äußerten das gleiche Vertrauen.

Zunehmende IoT-Akzeptanz: Einfluss auf das tägliche Leben und die Arbeitswelt

Das Internet der Dinge (engl. Internet of Things, IoT) hat eine transformative Phase der vernetzten Geräte ausgelöst.

Dieser Wandel verändert das tägliche Leben und die Arbeitsabläufe grundlegend.

Mit dem Fortschreiten des digitalen Zeitalters prägt das IoT die heutige Welt und weist den Weg in eine faszinierende Zukunft.

IoT in Unternehmen

Das IoT steht an dritter Stelle in der Rangliste der Technologien, die von nordamerikanischen und europäischen Unternehmen im Jahr 2023 entweder eingeführt sind oder zur Implementierung geplant werden.

Eine Untersuchung von Spiceworks Ziff Davis belegt, dass mehr als die Hälfte (57 %) dieser Organisationen das IoT entweder in ihren Betrieb integriert haben oder dies vorhaben. Dies übertrifft Trends wie 5G, Virtual Desktop Infrastructure (VDI) und sogar Edge Computing.

Die Ausgaben der Betriebe für das IoT erreichten im Jahr 2022 einen Höchststand von 201 $ Milliarden.

IoT Analytics prognostiziert einen weiteren Anstieg: Der globale IoT-Markt für Unternehmen soll bis 2027 einen Wert von 483 $ Milliarden erreichen (+140 % im Vergleich zu 2022).

Die rasche Verbreitung von IoT-Geräten, die durch bahnbrechende Konnektivitätslösungen wie 5G vorangetrieben wird, revolutioniert die Geschäftsabläufe.

Es entstehen neue Möglichkeiten für mehr Effizienz, Produktivität und Entscheidungsfindung.

Das Aufkommen von Smart Homes

Der Umsatz im Bereich von Smart Home lag im Jahr 2022 bei 117,6 $ Milliarden.

Der Digital Market Outlook von Statista prognostiziert ein weiteres Wachstum und geht davon aus, dass der Wert bis 2027 auf beachtliche 222,9 $ Milliarden ansteigen wird (+90 % im Vergleich zu 2022).

Die meisten befragten US-Bürger (77 %) gaben an, unterhaltungsbezogene Geräte wie Bluetooth-Lautsprecher, Smart-TVs und Streaming-Geräte zu besitzen.

Umfragedaten zum Besitz von Smart Home-Geräten in den USA

Andere Bereiche der Implementierung von Smart Home sind laut der Umfrage von Statista (Consumer Insights Global, März 2023) wie folgt vertreten:

  • Schutz/Sicherheit: 34 %
  • Strom/Beleuchtung: 33 %
  • Intelligente Geräte: 29 %
  • Energiemanagement: 27 %
  • Intelligente Lautsprecher mit integrierten virtuellen Assistenten: 26 %
  • 16 % gaben an, keine intelligenten Haushaltsgeräte zu besitzen.

Die Zukunft des IoT

Im Jahr 2022 erreichen die weltweiten IoT-Verbindungen 14,3 Milliarden aktive Endpunkte (+18 % im Vergleich zu 2021)

IoT Analytics geht davon aus, dass die Gesamtzahl der IoT-Verbindungen von Verbrauchern und Industrie bis 2027 auf über 29 Milliarden steigen wird.

Vorteile, Risiken und zukünftige Perspektiven

Die Vorteile des IoT sind beträchtlich, aber mögliche Probleme dürfen nicht übersehen werden.

Mit der zunehmenden Abhängigkeit von vernetzten Geräten wachsen auch die Bedenken hinsichtlich Datenschutz und -sicherheit.

Für Unternehmen und Verbraucher ist es wichtig, diese Risiken zu verstehen. Die Einführung strenger Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz sensibler Daten ist entscheidend.

Bedenken hinsichtlich Cybersicherheit und Datenschutz

In der zunehmend digitalisierten Welt spielt die Online-Sicherheit eine zentrale Rolle.

Dennoch betrachtet weniger als eine von fünf Organisationen die Cybersicherheit als integralen Bestandteil ihrer Umwelt-, Sozial- und Governance-Strategie (engl. Environment, Social, and Governance, ESG).

Wie im Bericht Cyber Trust Insights von KPMG dargelegt, sollten die ESG-Verantwortlichen in Unternehmen mit den für Cybersicherheit und Datenschutz zuständigen Personen zusammenarbeiten.

Wer sich die ESG-Agenda zu Herzen nimmt, kann das Vertrauen seiner Kunden gewinnen und das Ansehen seiner Marke stärken.

In der Tat sind die durchschnittlichen Kosten einer Datenschutzverletzung in den letzten drei Jahren weltweit um 15 % gestiegen.

Der IBM Cost of a Data Breach Report zeigt, dass eine Datenpanne im Jahr 2023 4,45 $ Millionen Schaden verursacht.

Da sich das Internet und die IoT-Technologie immer weiter entwickeln, wird es zunehmend wichtiger, der Sicherheit und dem Datenschutz Priorität einzuräumen, um eine risikolose und effiziente Nutzung dieser Systeme zu gewährleisten.

Zum Thema: 50+ Cybersecurity-Statistiken 2023: Alles Wissenswerte über die Angriffsziele

Umweltfolgen: Internet-Daten

Angesichts der wachsenden globalen Abhängigkeit vom Internet ist es von entscheidender Bedeutung, die Umweltauswirkungen des Internets zu analysieren.

Der Energieverbrauch im Zusammenhang mit Datenübertragungsnetzen und Rechenzentren, dem Rückgrat des Internets, trägt erheblich zu diesen Belastungen bei.

In dem folgenden Abschnitt wird der Strombedarf dieser Netze und Zentren untersucht.

Globale Datenübertragungsnetze

Schätzungen zufolge verbrauchten die Datenübertragungsnetze im Jahr 2022 weltweit zwischen 260 und 360 TWh.

Dies entspricht 1 bis 1,5 % des weltweiten Energiebedarfs.

Die Internationale Energieagentur (IEA) gibt an, dass diese Zahl im Jahr 2015 bei 220 TWh lag.

Rechenzentren: Stromverbrauch, Arbeitslasten und PUE

Schätzungsweise lag der weltweite Stromverbrauch in Rechenzentren im Jahr 2022 bei 240–340 TWh.

Dies stellt etwa 1 bis 1,3 % des globalen Endstrombedarfs dar. Nach Angaben der IEA belief sich diese Zahl im Jahr 2015 auf 200 TWh.

Die Arbeitslast in Rechenzentren ist von 2015 bis 2022 um 340 % gestiegen. Die IEA berichtete, dass sich die Auslastung von Rechenzentren von 180 Millionen im Jahr 2015 auf 800 Millionen im Jahr 2022 erhöhte.

Bei Rechenzentren, die für ihren hohen Energiebedarf und ihre Umweltbelastung bekannt sind, wurden jedoch Verbesserungen bei der Stromverbrauchseffizienz (engl. Power Usage Effectiveness, PUE) erzielt.

Stromverbrauch-Effizienz in Rechenzentren weltweit

Die Umfrageergebnisse des Uptime Institute zu globalen Datenzentren 2022 haben ergeben, dass der PUE-Wert von 2,50 im Jahr 2007 auf 1,55 im Jahr 2023 gesunken ist.

Diese Internet-Statistiken verdeutlichen die Fortschritte, die bei der Verbesserung der Effizienz von Rechenzentren, dem Herzstück des Internets, gemacht wurden.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich die digitale Welt schnell verändert. Die Zunahme der weltweiten Internetverbindungen, die führende Rolle des mobilen Internets und der App-Nutzung sowie der Aufstieg der IoT-Technologie sind wichtige Trends, die die Online-Interaktionen prägen.

Diese Fortschritte bringen jedoch auch Herausforderungen mit sich. Dazu gehören unter anderem Fragen der Cybersicherheit und des Datenschutzes sowie die Umweltbelastung durch die Digitaltechnologie.

Im Hinblick auf die Zukunft ist es besonders wichtig, diese Trends im Bereich der Internetdaten zu verfolgen, um vorausschauend handeln zu können und die anstehenden Herausforderungen zu meistern.

Quellen:

Verwandte Begriffe

Maria Webb
Tech Journalistin

Maria Webb ist eine erfahrene Contentspezialistin mit mehr als 5 Jahren Erfahrung im Journalismus und arbeitet derzeit als Technologiejournalistin für Business2Community und Techopedia, wobei sie sich auf datengestützte Artikel spezialisiert hat. Ihr besonderes Interesse gilt den Themen KI und Posthumanismus. Marias journalistische Laufbahn umfasst zwei Jahre als Statistikjournalistin bei Eurostat, wo sie überzeugende datenzentrierte Nachrichtenartikel verfasste, und drei Jahre bei Newsbook.com.mt, wo sie über lokale und internationale Nachrichten berichtete.