Erweiterter Verschlüsselungsstandard

Was ist AES, der erweiterte Verschlüsselungsstandard?

Der Advanced Encryption Standard (AES) ist ein Blockchiffrier-Algorithmus mit symmetrischem Schlüssel und ein Standard der US-Regierung für die sichere und geheime Ver- und Entschlüsselung von Daten.

Im Dezember 2001 genehmigte das National Institute of Standards (NIST) den AES als Federal Information Processing Standards Publication (FIPS PUB) 197, die die Anwendung des Rijndael-Algorithmus auf alle sensiblen Verschlusssachen vorschreibt.

Der Advanced Encryption Standard war ursprünglich unter dem Namen Rijndael bekannt.

Techopedia erklärt den Advanced Encryption Standard

Der AES verfügt über drei feste 128-Bit-Blockchiffren mit kryptografischen Schlüsselgrößen von 128, 192 und 256 Bit. Die Schlüsselgröße ist unbegrenzt, während die maximale Blockgröße 256 Bit beträgt. Das AES-Design basiert auf einem Substitutions-Permutations-Netzwerk (SPN) und verwendet nicht das Feistel-Netzwerk des Data Encryption Standard (DES).

1997 initiierte das NIST einen fünfjährigen Algorithmusentwicklungsprozess, um DES und Triple DES zu ersetzen. Der NIST-Algorithmusauswahlprozess erleichterte die offene Zusammenarbeit und Kommunikation und umfasste eine eingehende Prüfung von 15 Kandidaten. Nach einer intensiven Bewertung fiel die Wahl schließlich auf das von zwei belgischen Kryptographen entwickelte Rijndael-Verfahren.

Der AES ersetzte den DES mit neuen und aktualisierten Funktionen:

  • Implementierung der Blockverschlüsselung
  • 128-Bit-Gruppenverschlüsselung mit Schlüssellängen von 128, 192 und 256 Bit
  • Symmetrischer Algorithmus, der nur einen Schlüssel für die Ver-
  • und Entschlüsselung benötigt
  • Datensicherheit für 20-30 Jahre
  • Weltweiter Zugang
  • Keine Lizenzgebühren
  • Einfache Gesamtimplementierung

Verwandte Begriffe

Margaret Rouse

Margaret Rouse ist eine preisgekrönte technische Autorin und Dozentin. Sie ist für ihre Fähigkeit bekannt, komplexe technische Themen simpel und nachvollziehbar zu erklären. In den letzten zwanzig Jahren sind ihre Erklärungen auf TechTarget-Websites erschienen und sie wurde in Artikeln der New York Times, des Time Magazine, USA Today, ZDNet, PC Magazine und Discovery Magazine als Quelle und Expertin zitiert. Wenn Sie einen Vorschlag für eine neue Definition haben oder eine technische Erklärung verbessern möchten, schicken Sie einfach Margaret eine E-Mail oder kontaktieren Sie sie auf LinkedIn oder Twitter.