Transparenz

KCV (Kurs-Cashflow-Verhältnis)

Was ist das Kurs-Cashflow-Verhältnis?

Das Kurs-Cashflow-Verhältnis (KCV) ist eine wichtige Kennzahl der Finanzanalyse. Es setzt den aktuellen Aktienkurs eines Unternehmens ins Verhältnis zum Cashflow pro Aktie.

Anhand dieser Kennzahl wird die Bewertung eines Wertpapiers im Vergleich zum erwirtschafteten Cashflow beurteilt. Ein niedriges KCV kann auf eine Unterbewertung einer Aktie hindeuten.

Andererseits kann ein hohes KCV eine Überbewertung der Aktie signalisieren.

Kurs-Cashflow-Verhältnis einfach erklärt

Bei dem KCV handelt es sich um ein Instrument, mit dem Anleger Unternehmen auf der Grundlage ihres Cashflows und nicht nur auf Basis ihres Gewinns bewerten können.

Der Gewinn einer Firma kann aufgrund verschiedener Geschäftspraktiken absichtlich höher oder geringer ausfallen.

Der Cashflow hingegen ist meist ein direkterer und transparenterer Indikator für die finanzielle Gesundheit eines Unternehmens.

Als Beispiel nehmen wir zwei Unternehmen A und B. Unternehmen A hat ein KCV von 10 und Unternehmen B ein KCV von 20. Demnach zahlen Investoren für jeden Euro Cashflow, den Unternehmen A generiert, 10 Euro.

Für Unternehmen B zahlen die Anleger sogar 20 Euro für jeden Euro erwirtschafteten Cashflow. Das bedeutet, dass das Unternehmen A im Verhältnis zu seinem Cashflow günstiger bewertet wird als das Unternehmen B.

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Margaret Rouse
Redaktion

Margaret Rouse ist eine preisgekrönte technische Autorin und Dozentin. Sie ist für ihre Fähigkeit bekannt, komplexe technische Themen simpel und nachvollziehbar zu erklären. In den letzten zwanzig Jahren sind ihre Erklärungen auf TechTarget-Websites erschienen und sie wurde in Artikeln der New York Times, des Time Magazine, USA Today, ZDNet, PC Magazine und Discovery Magazine als Quelle und Expertin zitiert. Wenn Sie einen Vorschlag für eine neue Definition haben oder eine technische Erklärung verbessern möchten, schicken Sie einfach Margaret eine E-Mail oder kontaktieren Sie sie auf LinkedIn oder Twitter.