Link Aggregation Control Protocol

Was bedeutet Link Aggregation Control Protocol?

Link Aggregation Control Protocol oder LACP ist ein Element einer IEEE-Spezifikation (802.3ad), die Leitlinien für die Praxis der Link-Aggregation für Datenverbindungen enthält.

Wichtig ist, dass LACP in der Regel für Strategien gilt, die einzelne Links von Ethernet-Verbindungen bündeln, und nicht für drahtlose Übertragungen.

Techopedia erklärt das Link Aggregation Control Protocol

Um das Link Aggregation Control Protocol zu verstehen, muss man zunächst wissen, was Link-Aggregation ist und was sie für Netzwerke bedeutet.

Was ist Link-Aggregation?

Link Aggregation ist die Praxis der Bündelung einzelner Links in einem Netzwerk, um bessere Leistungsergebnisse zu erzielen.

Die Semantik kann hier variieren: Insider können über ähnliche Praktiken wie Port-Trunking oder Link-Bündelung in einer Art und Weise sprechen, die die jeweilige Definition vernebeln kann: Auch hier basiert LACP auf einem spezifischen Protokoll, das in IEEE 802.3ad und anderswo offengelegt wird.

Experten bezeichnen Gruppen von Ports möglicherweise als “Link Aggregation Groups” oder bezeichnen die Teile und Komponenten, einschließlich der physischen Ports, auf nuanciertere Weise, was eine gewisse Klärung erforderlich machen könnte.

Was sind einige der wichtigsten Funktionen von Link Aggravation?

Erstens bietet sie redundante Netzwerkaktivitäten. Nehmen wir an, Sie haben einen einzigen Link, und dieser fällt aus. Plötzlich haben Sie keine 100%ige Datenverbindung mehr. Ihr System wird einfach abgeschaltet, es wird “dunkel”.

Mit der Link-Aggregation hingegen erhalten Sie mehrere Übertragungspfade und die Möglichkeit, einen Lastausgleich über alle verfügbaren Links durchzuführen. Die Verwendung derselben Verbindung für alle zusammenhängenden Pakete ist nach wie vor eine bewährte Praxis.

Wenn man sicherstellt, dass alle zusammenhängenden Datenpakete über dieselbe einzelne Verbindung laufen, löst man potenzielle Probleme mit ungeordneten Paketen, und die Link-Aggregation muss dieser Realität Rechnung tragen.

Wie Sie sich vielleicht vorstellen können, führt die Bündelung einzelner Links jedoch zu wesentlich haltbareren Signalschnittstellen.

Es gibt auch das Versprechen der “graceful degradation” – mit anderen Worten, der Ausfall erfolgt langsam und schrittweise, nicht auf einmal.

Anstatt “abzuschalten”, wird ein Signal möglicherweise zunächst nur geringfügig beeinträchtigt, so dass der Endnutzer oder andere Beteiligte Zeit haben, zu reagieren, das Problem zu diagnostizieren und es zu beheben.

Verschiedene Link-Aggregations-Konfigurationsrichtlinien helfen bei der Optimierung des Schutzes von Netzwerkdaten und -leistung durch Link-Aggregation.

In diesem Sinne fördert LACP die Bildung besserer logischer virtueller Links oder Bündel, die von einem MAC-Client als ein einheitliches Ganzes behandelt werden können.

Im Allgemeinen bietet die Bündelung Systemdesignern und -administratoren neue Möglichkeiten, um Fehlerpunkte und Wiederherstellungsmöglichkeiten zu berücksichtigen, ohne dabei in die Extreme zu gehen.

Im Rahmen der Praktiken des Link Aggregation Control Protocol identifizieren die Techniker die aggregierte Schnittstelle und bestätigen den Verbindungsstatus. Der Identifizierungswert für das virtuelle lokale Netzwerk wird ebenfalls einbezogen.

Wie von Experten angemerkt, ist es wichtig, dass die Geräte an beiden Enden der Verbindung die Link Aggregation auf die gleiche Weise unterstützen, so dass auch die “Terminierung” wichtig sein kann.

Systeme, die dem LACP-Prozess inhärent sind, können auch dabei helfen, das Problem der ungeordneten Pakete in den Griff zu bekommen: Tools, die als “Scheduling-Algorithmen” bezeichnet werden, definieren die Paket-zu-Paket-Aktivität, damit die Dinge gut funktionieren.

Obwohl die Systeme der Hersteller dieses Protokoll vorsehen, unterstützen einige Open-Source-Anbieter auch die Implementierung von Link Aggregation mit Ressourcen, die diese Art von Ansatz unterstützen.

Im Allgemeinen trägt LACP dazu bei, die Art und Weise der Link-Aggregation zu standardisieren, um eine dauerhafte Ethernet-Übertragung zu gewährleisten.

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Margaret Rouse

Margaret Rouse ist eine preisgekrönte technische Autorin und Dozentin. Sie ist für ihre Fähigkeit bekannt, komplexe technische Themen simpel und nachvollziehbar zu erklären. In den letzten zwanzig Jahren sind ihre Erklärungen auf TechTarget-Websites erschienen und sie wurde in Artikeln der New York Times, des Time Magazine, USA Today, ZDNet, PC Magazine und Discovery Magazine als Quelle und Expertin zitiert. Wenn Sie einen Vorschlag für eine neue Definition haben oder eine technische Erklärung verbessern möchten, schicken Sie einfach Margaret eine E-Mail oder kontaktieren Sie sie auf LinkedIn oder Twitter.