Long-Position

Was ist eine Long-Position?

Der Begriff „Long-Position“ kommt aus der Finanzwelt. Einfach ausgedrückt: Man kauft Aktien, Anleihen oder Derivate in der Erwartung, dass der Kurs steigen wird.

Das Ziel besteht im Grunde darin, das gekaufte Wertpapier oder Derivat zu einem späteren Zeitpunkt gegen einen höheren Preis mit Gewinn zu verkaufen.

Dies steht im Gegensatz zu einer Short-Position, bei der die Kursprognose negativ ist.

Long-Position einfach erklärt

Ein Blick auf die Geschichte der Long-Position zeigt, dass dieses Konzept fast so alt ist wie das Trading selbst. Es existierte bereits bei der allerersten Form des Handels, etwa beim Warenaustausch.

Mit der Entwicklung der Finanzmärkte im 19. und 20. Jahrhundert erhielt der Begriff jedoch eine völlig neue Bedeutung.

Besonders wichtig war hier die Einführung von Optionen in den 1970er Jahren, mit denen die Händler Long-Positionen flexibler verwalten konnten.

Sie erhielten das Recht, aber nicht die Pflicht, zu einem bestimmten Preis zu kaufen.

Heutzutage, mit der Verbreitung von Trading-Plattformen online, hat sich die Vorgehensweise bei Long-Positionen erheblich verbessert und vereinfacht.

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Margaret Rouse

Margaret Rouse ist eine preisgekrönte technische Autorin und Dozentin. Sie ist für ihre Fähigkeit bekannt, komplexe technische Themen simpel und nachvollziehbar zu erklären. In den letzten zwanzig Jahren sind ihre Erklärungen auf TechTarget-Websites erschienen und sie wurde in Artikeln der New York Times, des Time Magazine, USA Today, ZDNet, PC Magazine und Discovery Magazine als Quelle und Expertin zitiert. Wenn Sie einen Vorschlag für eine neue Definition haben oder eine technische Erklärung verbessern möchten, schicken Sie einfach Margaret eine E-Mail oder kontaktieren Sie sie auf LinkedIn oder Twitter.