Open-Source-Software

Was ist Open-Source-Software?

Open-Source-Software (OSS) ist Computersoftware, die mit einem Quellcode vertrieben wird, der von den Benutzern gelesen und verändert werden kann.

Die OSS-Community ist sich im Allgemeinen einig, dass Open-Source-Software die folgenden Kriterien erfüllen sollte:

  • Das Programm muss allgemein zugänglich sein.
  • Der Quellcode muss im Programm enthalten sein.
  • Jeder muss den Quellcode verändern können.
  • Geänderte Versionen des Quellcodes dürfen weiterverteilt werden.

Außerdem darf eine Open-Source-Softwarelizenz nicht den Ausschluss anderer Software erfordern oder den Betrieb anderer Software beeinträchtigen.

Open-Source-Software einfach erklärt

Im Gegensatz zu herkömmlicher Software, die in einem unveränderbaren kompilierten Format vertrieben wird, steht bei Open-Source-Software sowohl ein kompiliertes als auch ein nicht kompiliertes Format zur Verfügung.

Dies ermöglicht Änderungen am Programmcode. Bei traditionellen Softwarelizenzen wäre dieses Privileg den Urheberrechtsinhabern vorbehalten.

Nicht alle Softwareentwickler befürworten die Verwendung von Open-Source-Software. Viele haben sie jedoch akzeptiert, weil sie eine schnellere Behebung von Softwareproblemen ermöglicht und letztlich zu qualitativ hochwertigeren Anwendungen führen kann.

Verwandte Begriffe

Margaret Rouse

Margaret Rouse ist eine preisgekrönte technische Autorin und Dozentin. Sie ist für ihre Fähigkeit bekannt, komplexe technische Themen simpel und nachvollziehbar zu erklären. In den letzten zwanzig Jahren sind ihre Erklärungen auf TechTarget-Websites erschienen und sie wurde in Artikeln der New York Times, des Time Magazine, USA Today, ZDNet, PC Magazine und Discovery Magazine als Quelle und Expertin zitiert. Wenn Sie einen Vorschlag für eine neue Definition haben oder eine technische Erklärung verbessern möchten, schicken Sie einfach Margaret eine E-Mail oder kontaktieren Sie sie auf LinkedIn oder Twitter.