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Pip

Was ist ein Pip?

Im Devisenhandel stößt man immer wieder auf den Pip als Einheit anstelle von Prozentsätzen.

Ein Pip hat sich als Eigenwort etabliert, ist aber eigentlich nur das Akronym für percentage in point.

Unter einem Pip versteht man dabei die letzte Nachkommastelle des Wechselkurses eines Währungspaares.

Für mehr Klarheit lohnt sich die Veranschaulichung in einem Beispiel.

Pip einfach erklärt

Wer am Devisenmarkt handelt, hat ständig mit sogenannten Währungspaaren zu tun.

Diese setzen sich aus zwei verschiedenen Währungen und einem Wechselkurs zusammen, der in eine Richtung formuliert ist.

Dieser Wechselkurs wird in der Regel mit zwei oder vier Nachkommastellen angegeben.

Ein Beispiel: Das Währungspaar EUR/USD notiert derzeit bei einem Wechselkurs von 1,0558 $. Ein Wert von 0,0001 $ stellt in diesem Fall einen Pip dar.

Das wiederum sind 0,01 % des Wertes der Währung. Pips können je nach Währung einen anderen Wert haben.

Für Privatanleger spielt der Pip auch bei der Abwicklung von Transaktionen bei Devisenbrokern eine Rolle.

Der Spread für den Kauf und Verkauf von Devisen wird bei Brokern üblicherweise in Pips angegeben. Alternativ dazu werden diese auch als Punkte bezeichnet.

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Margaret Rouse
Redaktion

Margaret Rouse ist eine preisgekrönte technische Autorin und Dozentin. Sie ist für ihre Fähigkeit bekannt, komplexe technische Themen simpel und nachvollziehbar zu erklären. In den letzten zwanzig Jahren sind ihre Erklärungen auf TechTarget-Websites erschienen und sie wurde in Artikeln der New York Times, des Time Magazine, USA Today, ZDNet, PC Magazine und Discovery Magazine als Quelle und Expertin zitiert. Wenn Sie einen Vorschlag für eine neue Definition haben oder eine technische Erklärung verbessern möchten, schicken Sie einfach Margaret eine E-Mail oder kontaktieren Sie sie auf LinkedIn oder Twitter.