Short-Position

Was ist eine Short-Position?

Eine Short-Position, oft auch als „Leerverkauf“ bezeichnet, ist eine Tradingmethode, mit der man von fallenden Kursen zu profitieren versucht.

Dabei verkauft ein Anleger ein Wertpapier, obwohl er es noch nicht besitzt. Gleichzeitig wird jedoch die Verpflichtung eingegangen, dass der Anleger das Wertpapier zu einem späteren Zeitpunkt tatsächlich kaufen muss.

Short-Position einfach erklärt

Bei Short-Positionen setzen Investoren auf einen Preisverfall. Ist der Kurs zwischen Leerverkauf und Kaufverpflichtung zurückgegangen, erhält der Anleger die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufswert als Gewinn.

Short-Positionen oder Leerverkäufe sind jedoch auch mit Risiken verbunden: Sobald der Preis des Wertpapiers steigt, kommt es zu einem Verlust.

Das bedeutet, dass es theoretisch keine Verlustobergrenze gibt. Die meisten Broker schränken Verluste mit einer Margin ein, die auf dem Brokerkonto hinterlegt sein muss.

Verwandte Begriffe

Margaret Rouse

Margaret Rouse ist eine preisgekrönte technische Autorin und Dozentin. Sie ist für ihre Fähigkeit bekannt, komplexe technische Themen simpel und nachvollziehbar zu erklären. In den letzten zwanzig Jahren sind ihre Erklärungen auf TechTarget-Websites erschienen und sie wurde in Artikeln der New York Times, des Time Magazine, USA Today, ZDNet, PC Magazine und Discovery Magazine als Quelle und Expertin zitiert. Wenn Sie einen Vorschlag für eine neue Definition haben oder eine technische Erklärung verbessern möchten, schicken Sie einfach Margaret eine E-Mail oder kontaktieren Sie sie auf LinkedIn oder Twitter.