Spieltheorie

Was ist Spieltheorie?

Die Spieltheorie befasst sich mit der Verwendung mathematischer Modelle zur Bewertung interaktiver Systeme.

Viele Experten beschreiben sie als die Analyse des Zusammenspiels zwischen unabhängigen rationalen Entscheidungsträgern oder Akteuren.

Die Spieltheorie kommt in vielen verschiedenen Forschungsbereichen zum Einsatz, z. B. bei Projekten, die Elemente der menschlichen Psychologie mit einbeziehen.

Spieltheorie einfach erklärt

Obwohl die Spieltheorie auf die Arten von digitalen Systemen und Konstruktionen angewendet werden kann, die wir als Spiele betrachten, geht sie weit über die Analyse des kreativen Spielens hinaus.

Ein populärer Anwendungsbereich ist die Wirtschaftswissenschaft, die vor allem die Interaktionen zwischen Entscheidungsinstanzen untersucht.

Die Spieltheorie ist ein äußerst beliebtes Mittel zur Erforschung der Makroökonomie und bildet auch die Grundlage für viele andere Studienbereiche im Zusammenhang mit dem Menschen.

Die Spieltheorie kann ebenfalls zur Bewertung natürlicher Systeme herangezogen werden, z. B. zur Beurteilung von Prozessen der natürlichen Selektion für eine oder mehrere Spezies.

Während der Großteil der bisherigen Spieltheorie auf Menschen angewandt wurde, ist es wahrscheinlich, dass sie in Zukunft auch künstliche Intelligenzen, die ihre eigenen rationalen Akteure sind, analysieren wird.

Je mehr Technologien in der Lage sind, eine Reihe von Regeln zu übernehmen und kognitive Ergebnisse zu extrapolieren, desto besser kann die Spieltheorie messen, wie sie innerhalb eines bestimmten Systems zusammenarbeiten oder konkurrieren.

Da die Spieltheorie im Wesentlichen die logische Entscheidungsfindung analysiert, kann sie sowohl auf Menschen als auch auf hochentwickelte Technologien der künstlichen Intelligenz angewendet werden.

Verwandte Begriffe

Margaret Rouse

Margaret Rouse ist eine preisgekrönte technische Autorin und Dozentin. Sie ist für ihre Fähigkeit bekannt, komplexe technische Themen simpel und nachvollziehbar zu erklären. In den letzten zwanzig Jahren sind ihre Erklärungen auf TechTarget-Websites erschienen und sie wurde in Artikeln der New York Times, des Time Magazine, USA Today, ZDNet, PC Magazine und Discovery Magazine als Quelle und Expertin zitiert. Wenn Sie einen Vorschlag für eine neue Definition haben oder eine technische Erklärung verbessern möchten, schicken Sie einfach Margaret eine E-Mail oder kontaktieren Sie sie auf LinkedIn oder Twitter.