Take-Profit

Was ist ein Take-Profit?

Bei einem Take-Profit handelt es sich um ein Anlageinstrument, das der automatisierten Gewinnmitnahme beim Trading dient.

Der Begriff „Take-Profit“ ist ein Anglizismus und bedeutet so viel wie „Profit mitnehmen“.

Take-Profit-Orders gehören aufgrund ihrer einfachen Handhabung zu den beliebtesten Trading-Tools bei Neobrokern.

Take-Profit einfach erklärt

Take-Profit ist ein Handelswerkzeug für aktive Anleger, das zur Risikominimierung eingesetzt wird.

Mit einer Take-Profit-Order legt man einen Preis fest, zu dem der betroffene Vermögenswert verkauft werden soll.

Dieser Kurs liegt über dem Kaufpreis. Wird die angegebene Grenze überschritten, wird das automatische Take-Profit-Instrument aktiv und sendet einen Auftrag zum Verkauf der Anlage.

Kurz darauf erfolgt der tatsächliche Verkauf der betreffenden Titel. Der Verkaufskurs kann daher leicht von dem eigentlichen Auftrag abweichen.

Der Einsatz von Take-Profit dient der Absicherung potenzieller Gewinne. Durch die Mitnahme geringerer Profite schützt sich der Anleger vor dem Verlust potenzieller Gewinne, wenn der Marktpreis wieder fällt.

Allerdings können Take-Profits auch ein Hindernis sein. Wenn ein Kurs nach oben ausbricht, entgehen dem Anleger weitere Gewinne, falls er einen offenen Take-Profit-Auftrag hat. Dieses Handelswerkzeug sollte daher mit Vorsicht eingesetzt werden.

Verwandte Begriffe

Margaret Rouse

Margaret Rouse ist eine preisgekrönte technische Autorin und Dozentin. Sie ist für ihre Fähigkeit bekannt, komplexe technische Themen simpel und nachvollziehbar zu erklären. In den letzten zwanzig Jahren sind ihre Erklärungen auf TechTarget-Websites erschienen und sie wurde in Artikeln der New York Times, des Time Magazine, USA Today, ZDNet, PC Magazine und Discovery Magazine als Quelle und Expertin zitiert. Wenn Sie einen Vorschlag für eine neue Definition haben oder eine technische Erklärung verbessern möchten, schicken Sie einfach Margaret eine E-Mail oder kontaktieren Sie sie auf LinkedIn oder Twitter.