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To the Moon (Mooning)

Was ist „To the Moon“ („Mooning“)?

Der Begriff wird im Bereich der Kryptowährungen verwendet und hat eine klare Bedeutung. Haben Sie schon einmal den Ausdruck „Dogecoin to the moon“ oder „Bitcoin is mooning“ gehört?

Damit ist gemeint, dass der Preis eines bestimmten Coin/Token „zum Mond steigt“ oder einen deutlichen Anstieg erfährt.

Häufig wird „To the Moon“ auch für Prognosen genutzt, wenn ein bestimmter Coin großes Potenzial aufweist, wie es in der Vergangenheit bei Bitcoin, Solana und vielen anderen Kryptowährungen der Fall war.

To the Moon einfach erklärt

Ein Beispiel dafür ist GameStop. Jeder kennt das Geschäft, in dem gebrauchte Spiele verkauft und günstig gekauft werden. Fast jede Stadt hat eine GameStop-Filiale.

Zwischen 2020 und 2021 haben große Hedgefonds darauf gewettet, dass die Läden schließen werden, was einen Absturz des Aktienkurses bedeuten würde. Daher gingen viele Anleger eine Short-Position ein.

Doch die Internet-Community hatte andere Pläne und feuerte einen Sturm an Investitionen an, die den Preis langsam aber sicher steigen ließen.

Dank Trading-Apps wie Robinhood, die damals aktiv und einfach zugänglich waren, konnte jeder einfach von Zuhause investieren. Somit schoss der Kurs der GameStop-Aktie zum Mond.

In wenigen Monaten erreichte GameStop ein Allzeithoch von 482,85 $, von seinem ursprünglichen Niveau von knapp unter 10 $.

Diesen drastischen und plötzlichen Sprung bezeichnet man als „Mooning“.

Inzwischen bezieht sich das Mooning immer häufiger auf Kryptowährungen, doch dieses Beispiel zeigt, dass nicht nur Krypto bis zum Mond fliegen kann.

Oft werden „To the Moon“ und „Mooning“ falsch verwendet, um einen gewissen Hype um Token zu erzeugen.

Recherchieren Sie zunächst selbst, bevor Sie sich davon beeinflussen lassen. So können Sie auf Nummer sicher gehen und eine Fehlinvestition vermeiden.

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Margaret Rouse
Redaktion

Margaret Rouse ist eine preisgekrönte technische Autorin und Dozentin. Sie ist für ihre Fähigkeit bekannt, komplexe technische Themen simpel und nachvollziehbar zu erklären. In den letzten zwanzig Jahren sind ihre Erklärungen auf TechTarget-Websites erschienen und sie wurde in Artikeln der New York Times, des Time Magazine, USA Today, ZDNet, PC Magazine und Discovery Magazine als Quelle und Expertin zitiert. Wenn Sie einen Vorschlag für eine neue Definition haben oder eine technische Erklärung verbessern möchten, schicken Sie einfach Margaret eine E-Mail oder kontaktieren Sie sie auf LinkedIn oder Twitter.