Transaktionsdaten

Was sind Transaktionsdaten?

Transaktionsdaten sind Informationen, die sich direkt aus Transaktionen ergeben.

Im Gegensatz zu anderen Datenarten enthalten Transaktionsdaten eine zeitliche Dimension, d. h. sie sind zeitlich begrenzt und verlieren mit der Zeit an Relevanz.

Es handelt sich dabei nicht um Transaktionsobjekte wie das gekaufte Produkt oder die Identität des Kunden, sondern eher um Referenzdaten, die Zeit, Ort, Preise, Zahlungsmethoden, Rabattwerte und Mengen im Zusammenhang mit dieser bestimmten Transaktion meist am Verkaufsort erfassen.

Transaktionsdaten einfach erklärt

Transaktionsdaten beschreiben ein internes oder externes Ereignis, das im Rahmen der Geschäftsabwicklung eines Unternehmens stattfindet. 

Dabei kann es sich um einen finanziellen, logistischen oder sonstigen betriebswirtschaftlichen Vorgang handeln, der Aktivitäten wie Käufe, Anfragen, Versicherungsansprüche, Einzahlungen, Abhebungen usw. umfasst.

Transaktionsdaten unterstützen die laufenden Geschäftsprozesse und sind in den Informations- und Anwendungssystemen zur Automatisierung der wichtigsten Betriebsabläufe eines Unternehmens enthalten, z. B. in Online-Transaktionsverarbeitungssystemen (engl. Online Transaction Processing, OLTP). 

Sie werden mit den zugehörigen und referenzierten Stammdaten wie Produktinformationen und Rechnungsquellen gruppiert.

Verwandte Begriffe

Margaret Rouse

Margaret Rouse ist eine preisgekrönte technische Autorin und Dozentin. Sie ist für ihre Fähigkeit bekannt, komplexe technische Themen simpel und nachvollziehbar zu erklären. In den letzten zwanzig Jahren sind ihre Erklärungen auf TechTarget-Websites erschienen und sie wurde in Artikeln der New York Times, des Time Magazine, USA Today, ZDNet, PC Magazine und Discovery Magazine als Quelle und Expertin zitiert. Wenn Sie einen Vorschlag für eine neue Definition haben oder eine technische Erklärung verbessern möchten, schicken Sie einfach Margaret eine E-Mail oder kontaktieren Sie sie auf LinkedIn oder Twitter.