Virtuelle Realität

Was ist virtuelle Realität?

Bei der virtuellen Realität (VR) handelt es sich um eine Technologie, die es dem Nutzer ermöglicht, Aktionen in einer digitalen Umgebung auszuführen und sich dabei so zu fühlen, als ob er in eine physische Umgebung eintauchen würde.

Der Zweck von VR ist es, einer Person zu ermöglichen, die Umgebung so zu erleben und zu manipulieren, als wäre sie die reale Welt. Im Gegensatz dazu ist Augmented Reality (AR) eine Technologie, die digitale Informationen in die reale Umgebung des Nutzers integriert.

Eine Virtual-Reality-Umgebung wird durch sensorische Reize erlebt, die von einem Computer bereitgestellt werden, und die Handlungen des virtuellen Besuchers können das Geschehen in der digitalen Umgebung beeinflussen.

Im derzeitigen Entwicklungsstadium müssen die Benutzer mit dieser Art von künstlicher Umgebung interagieren, indem sie ein VR-Headset oder einen haptischen Handschuh tragen.

Da sich die Technologie weiter verbessert, wird erwartet, dass die virtuelle Realität eine wichtige technische Rolle bei der Schaffung von immersiven Metaverse-Erlebnissen spielen wird.

Techopedia erklärt die virtuelle Realität

Es gibt keinen konkreten Standard dafür, was ein Virtual-Reality-Erlebnis ausmacht. Daher gehen die Meinungen je nach Fachgebiet und der Art der virtuellen Realität auseinander. Dennoch gibt es für die virtuelle Realität einige anerkannte Richtlinien:

  • Die Umgebung muss aus Bildern bestehen, die entsprechend der Perspektive des Benutzers/Betrachters lebensgroß erscheinen, es sei denn, der gewünschte Effekt weicht davon ab.
  • Das System, das die virtuelle Umgebung steuert, muss in der Lage sein, die Bewegungen des Nutzers, insbesondere die Augen- und Kopfbewegungen, zu verfolgen, um darauf zu reagieren und die Bilder auf dem Bildschirm zu verändern oder entsprechende Ereignisse auszulösen.

Jonathan Steuer, ein bekannter Doktor der Kommunikationstheorie und -forschung, schlug vor, dass die virtuelle Realität zwei wichtige Komponenten haben sollte, um den Benutzer vollständig einzutauchen.

  1. Informationstiefe: Bezieht sich auf die Qualität und die Menge der Daten, die der Benutzer durch die virtuelle Umgebung selbst erhält. Dr. Steuer ist der Ansicht, dass dies durch die Bildschirmauflösung, die Grafikqualität, die Tonqualität, das haptische Feedback und die Komplexität der Umgebung erreicht werden kann.
  2. Breite der Informationen: Bezieht sich darauf, wie viele Sinne durch die virtuelle Umgebung stimuliert werden. Laut Dr. Steuer sollten die grundlegendsten dieser Sinne Audio- und visuell sein, während die fortschrittlichsten Systeme die Stimulation aller fünf Sinne beinhalten sollten, um die Immersion zu verbessern.

Die beiden oben genannten Komponenten werden in Dr. Steuer’s Artikel “Defining virtual realities: Dimensions determining telepresence” beschrieben und in der akademischen und industriellen Literatur häufig zitiert.

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Margaret Rouse

Margaret Rouse ist eine preisgekrönte technische Autorin und Dozentin. Sie ist für ihre Fähigkeit bekannt, komplexe technische Themen simpel und nachvollziehbar zu erklären. In den letzten zwanzig Jahren sind ihre Erklärungen auf TechTarget-Websites erschienen und sie wurde in Artikeln der New York Times, des Time Magazine, USA Today, ZDNet, PC Magazine und Discovery Magazine als Quelle und Expertin zitiert. Wenn Sie einen Vorschlag für eine neue Definition haben oder eine technische Erklärung verbessern möchten, schicken Sie einfach Margaret eine E-Mail oder kontaktieren Sie sie auf LinkedIn oder Twitter.